Convernatics Blog

einfach besser online

Convernatics Podcast #4 - Just Don't: Werbliche Posts auf Social Media

Wenn du Facebook nutzt hast du sie sicher schon gesehen: werbliche Posts. Posts die eigentlich Werbeanzeigen sein sollten, aber keine sind. Ja vielleicht, postest du sogar selbst solche Posts? Heute erkläre ich dir, warum das keine gute Idee ist und womit du die Herzen deiner Fans stattdessen gewinnen kannst. Zuerst werde ich mit ein paar Missverständnissen aufräumen. Los geht's.

Sei nicht nervig auf Social Media

Du kennst sie sicher. Werbliche Posts die aber keine Werbung sind. Kurzum: Werbung die ich sehen muss, obwohl keiner dafür bezahlt hat. Der schlimmste Post den ich bisher gesehen habe hat folgendem Muster entsprochen.

Negativbeispiele für Werbung auf Social Media

"Ihre xyz-Berater für [Orte einsetzen] erreichen Sie unter [Telefonnummer einsetzen]"

Oder noch ein Beispiel:

"Die Tage verfliegen wie im Fluge - Zeit also schon mal an den Sommer zu denken! Stöbern Sie doch in unseren Urlaubsangeboten für Sie und freuen Sie sich auf eine herrliche Sommerzeit im [Region einfügen] bei unvergesslichen Erlebnissen in der idyllischen Natur, Erholung und Genuss pur!" - das dann als Linkpost mit Verweis auf die Sommerpauschale eines Hotels.

Beides sind Kardinalfehler und löst vor allem eines aus: Follower entfolgen. Warum? Weil das keine wertvollen Inhalte sind.

Social Media ist keine Werbeplattform

Stell dir mal vor du bist der Nutzer und von Werbung ohnehin schon genervt. Selbst wenn dir dieser Post dann organisch angezeigt wird - es ist Werbung. Und Werbung siehst du schon genug. Wirst du also Liken, Kommentieren oder den Beitrag teilen? Eher nicht.

Es sollte jedem klar sein, dass auf diese Art und Weise weder Anrufe noch Buchungen zustande kommen. Solche Posts bringen also absolut niemandem etwas. Weder dir, noch deinen Followern. Sie schaden nur deinem Social Media Auftritt.

Kommunikationsplattformen sind zum Kommunizieren da

Social Media ist eine Kommunikationsplattform. Du sollst also auf Interaktion mit anderen Usern setzen. So kannst du dein Engagement maximieren und Nutzer an deine Marke binden.

Aber wenn du auf diesem Podcast bist, gehörst du sicher nicht zu dieser Gruppe an Seitenbetreibern. Ab jetzt auf keinen Fall mehr.

Mehrwert ist mehr wert. Vor allem auf Social Media.

Dir muss folgendes klar sein: Nur Mehrwert gewinnt auf Social Media. Alles andere kannst du vergessen. Es muss also zumindest unterhaltsam sein. Auch "educational" Content ist eine Option. Das Wichtige ist, dass User das Gefühl haben etwas für ihre Zeit zu bekommen. Tun sie das geht dein Engagement durch die Decke und du wirst sehen, dass sich deine Zahlen deutlich verbessern.

Wie du Social Media richtig machst

Aber genug der harten Worte. Du bist ja hier um zu erfahren wie du die Herzen deiner Fans gewinnen kannst. Dazu kannst du dich an den folgenden 3 Schritten orientieren:

  1. Liefere regelmäßig Content
  2. Sorge für eine hohe Qualität
  3. Unterhalte und informiere - mach aber nie Werbung im klassischen Sinn

Schritt #1: Regelmäßigkeit auf Social Media

Beginnen wir mit dem ersten Schritt: Regelmäßigkeit. Du solltest regelmäßig Content posten. Damit meine ich, dass du dir konkret überlegen sollst, wann du Inhalte postest. Beispielsweise könnte das für Instagram so aussehen: Jeden Tag um 18:06.

Für spontane Posts kannst du dann die Stories einsetzen und dir vornehmen jeden Tag eine spontane Story zu posten. In einem Hotel zum Beispiel mit einem Gast der gerade voll entspannt zum Frühstück gekommen ist. Dafür bekommt er am Abend eine Kleinigkeit die dich nicht wirklich etwas kostet. Zum Beispiel eine spezielle Nachspeise.

Schritt #2: eine hohe Qualität deiner Posts

Sorge für eine hohe Qualität. Denk also bevor du etwas postest gründlich darüber nach, ob dieser Post sinnvoll ist und deinen Fans einen Mehrwert bietet. Auch die grafische Qualität solltest du nicht vernachlässigen. Gute Fotos, immer derselbe Filter (dazu kannst du zum Beispiel VSCO nutzen) und viele andere Faktoren spielen dabei eine große Rolle.

Schau also auf schöne Fotos, vermeide Rechtschreibfehler und sorge für Mehrwert. Selbst wenn es nur darum geht, wie man am besten einen Kaiserschmarrn zubereitet - jeder Einblick ist für viele User extrem interessant.

Schritt #3: Unterhalte und informiere deine Fans

Der dritte Schritt mit dem du die Herzen deiner Fans gewinnst ist es auf eine ganz einfache Regel zu achten: Dein Post muss entweder unterhaltsam oder informativ sein und mit deinem Thema zu tun haben.

Wenn du also Immobilienmakler bist und du postest Katzenvideos - dann wird dir das nicht unbedingt helfen. Bist du aber beispielsweise ein Autohändler und du postest ein Auto-Meme - dann passt es. Du könntest aber auch einfach eine Story von einem Kunden der gerade sein Auto abholt machen und zeigen, wie glücklich er ist.

Versteh nur "informativ" nicht als werblich. Informativ heißt zum Beispiel, dass du dem Kunden etwas beibringst. Um beim Autohändler-Beispiel zu bleiben: schnelle Tipps, wenn der Wagen im Winter nicht anspringt - das solltest du natürlich posten wenn gerade die erste klirrende Kälte hereinbricht.

Mach ab jetzt tolle Posts!

Beginne damit deine Community aufzubauen und Ihnen wirklich wertvolle Inhalte zu präsentieren. Du wirst sehen, über längere Zeit verändert das nicht nur deinen Vertrieb sondern auch deine Gewinnung von neuen Mitarbeitern und vieles mehr in deinem Unternehmen.

Convernatics Podcast #2 - Wie du mit Social Proof mehr verkaufst

Wir alle wünschen uns doch insgeheim mehr Verkäufe und noch zufriedenere Kunden. Egal ob B2B oder B2C - das Prinzip ist dasselbe. Los geht's.

3 Kaufphasen

So wie in allen Verkaufsprozessen sind auch online die 3 Kaufphasen sehr wichtig. Sie sind auch recht einfach erklärt:

  1. Vor dem Kauf
  2. Kauf
  3. Nach dem Kauf

Ist ziemlich offensichtlich, ich weiß. Aber diese 3 Kaufphasen unterschieden sich sehr stark.

Vor dem Kauf

Vor dem Kauf ist vor allem ein Bedürfnis notwendig. Erfüllst du kein Bedürfnis deines Kunden, dann musst du ohnehin zurück ans Reißbrett und dir etwas neues einfallen lassen. Aber wenn du diese Hürde hast geht es vor allem um Social Proof. Besonders im Online Marketing. Denn das Netz ist voll mit unehrlichen Menschen und viele Kunden sind sehr skeptisch. Diesen Skeptizismus kannst du mit Social Proof gekonnt aushebeln.

Social Proof kannst du auch in der realen Welt beobachten. Wenn du zwei Cafés nebeneinander hast. Sie sehen optisch relativ vergleichbar aus - nur sitzen in dem einen 20 Leute und im anderen niemand - in welches Café gehst du?

Vermutlich in das, in dem bereits Leute sind. Das ist Social Proof.

Und Social Proof greift eigentlich hauptsächlich in der Phase vor dem Kauf. Es ist dabei aber eines der stärksten Elemente. Schließlich kannst du so zeigen, dass andere mit ähnlichen Bedürfnissen dein Produkt bereits gut finden.

Nach dem Kauf

Nach dem Kauf werden andere Dinge wichtiger. Nehmen wir wieder unser Beispiel mit dem Café her. Nachdem du dich hingesetzt hast ist dann das Service wichtiger. Denn wenn dir der Kaffee nicht schmeckt und du ihn reklamierst erwartest du dir eine angemessene Reaktion.Bei anderen Produkten wäre das der "Support".

Kaufreue reduzieren

Mit Social Proof und gutem Support den du auch zeigst kannst du außerdem die Kaufreue reduzieren. Denn sagen wir mal dir schmeckt dein Kaffee nicht und jemand anderer bekommt mit, dass sich der Kellner gut darum kümmert dir einen Kaffee zu bringen der dir schmeckt und der dann aufs Haus geht. In just dem Moment wird er ein besseres Bild vom Café haben und sich denken - super, Support ist da wenn ich ihn brauche.Auch das ist eigentlich ein Social Proof Element.

Social Proof auf Social Media

Umgesetzt auf Social Media bedeutet das, dass du Testimonials und Support-Fälle ruhig in deinen Content einfließen lassen kannst. Du kannst auch Videos gemeinsam mit Kunden aufnehmen wo du mit ihnen über die Lösung die ihr gefunden hab sprecht.

Support auf Social Media wird immer wichtiger

Außerdem ist eine hohe Reaktionsfreudigkeit auf Nachrichten empfehlenswert. Das aktiviert beispielsweise auf Facebook einen Badge, der dich für deinen schnellen Support auszeichnet.

Du glaubst nicht wie viel Support inzwischen über Facebook abgewickelt wird. Facebook wird immer wichtiger in dieser Hinsicht, weil die normalen Support-Wege den meisten zu unbequem sind. Aber auch auf anderen Plattformen wächst dieser Bereich.

Vertrauen erzeugen - auf Social Media besonders wichtig

Die Testimonials in deinem Feed und auch der Badge für schnelle Reaktionen sind beides starke Social Proof Elemente und erzeugen Vertrauen. Speziell bei potenziellen Kunden die dich noch nicht kennen.

Auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie dir auf der Plattform folgen ist deutlich höher.Bei Kunden die dich kennen reduziert er die Kaufreue und damit auch die Retouren!

Nutze Social Proof zu deinem Vorteil

Beginne also damit deinen Social Proof aufzubauen - es ist einfacher als je zuvor. Du wirst sehen, wie unglaublich die Ergebnisse sind. Vertrauen verkauft.

Convernatics Podcast - Folge #1 - 3 Grundregeln im Social Media Marketing

Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und viele andere Plattformen rittern um User und dein Werbebudget. Heute erkläre ich dir, welche Grundregeln du im Social Media Marketing beachten musst wenn du erfolgreich sein willst. Los geht's.

Die Entwicklung von SMM

Social Media Marketing wird immer wichtiger. Es gibt mehr und mehr Kongresse dazu und die Art und Weise wie im Internet verkauft wird verändert sich nachhaltig. Inzwischen werden deine Social Media Aktivitäten auch von Google bemerkt und ins Ranking miteinbezogen - unglaublich oder?

Die Bedeutung von Social Media nimmt also konstant zu - und das wird so bald nicht aufhören.

Das Problem vieler Unternehmen im Social Media Marketing

Das Problem dabei ist, dass viele Unternehmen mit Social Media bisher eher nur vorsichtige Versuche machen oder nichtmal die einfachsten Regeln befolgen.

Social Media Marketing hat das Potenzial deinen kompletten Vertrieb umzukrempeln. Und dabei ist es egal ob du B2C oder B2B verkaufst.

Denn 75% aller B2B Einkäufer lassen ihre Entscheidungen durch Social Media beeinflussen. 75%! Und diese Zahl steigt jeden Tag. Und weil die Menschen ja auch untereinander reden und sich gegenseitig beeinflussen bedeutet das: praktisch wird sich fast jeder Kunde der im Netz aktiv ist durch dein Social Media Marketing beeinflussen lassen.

Vertrauen verkauft auf Social Media

Gutes Social Media Marketing ist wie eine aktuelle, schnelle Webseite oder ein anständiges Büro: es erzeugt Vertrauen. Und Vertrauen verkauft - besonders online.

Warum du jetzt mit Social Media Marketing starten solltest

Aktuell kannst du mit Social Media vergleichsweise günstig eine große Reichweite aufbauen. Ehrlich gesagt bin ich schon auf die Impressionspreise in ein paar Jahren gespannt. Wir liegen jetzt noch bei etwa einem Cent oder weniger. Das ist ein Tausend-Kontakt-Preis von unter 10€. In keinem anderen Medium kommst du so günstig und dabei zielgerichtet davon. In ein paar Jahren werden die Preise mindestens mit den Printmedien gleichziehen - also mindestens 3 Mal so hoch sein.

Umso wichtiger ist es anzufangen und starkes Social Media Marketing zu betreiben. Das ist dein zukünftiges Umsatzpotenzial. Egal in welcher Branche du aktiv bist.

Die 3 Grundregeln im Social Media Marketing

Ich möchte dir also 3 Grundregeln geben, damit du auf Social Media erfolgreich werden kannst.

1. Liebe deine Kunden

Nur wenn du deine Fans und Kunden liebst, wirst du auf Social Media Erfolg haben. Das bedeutet, dass du dir für deine Follower auf jeder Plattform besondere Dinge einfallen lässt. Frage dich immer ob du mit diesem Inhalt dem Leben deiner Fans einen Mehrwert gibst. Außerdem solltest du auf Kommentare antworten und Fragen beantworten. Es kann auch nicht schaden selbst auf Bilder anderer User und Seiten zu kommentieren (positiv natürlich). Und ein "Danke, dass du mir folgst." an einen neuen Fan hat auch noch nie geschadet.

2. Sei konsistent

Du solltest Posts planen und dir überlegen wann du deine Inhalte veröffentlichst. Das geht auch im Urlaub. Du kannst Tools wie Buffer benutzen um Posts für die kommende Woche vorzubereiten und musst dir damit keine Sorgen mehr machen, dass deine Posts nicht veröffentlicht werden.
Das funktioniert allerdings nur für einfache Posts. Galerien und Stories auf Instagram kann man aktuell wegen Einschränkungen in der Instagram API nicht automatisieren. In dem Fall ist also sehr wohl dein aktives Tun notwendig.

3. You are in for the long game

Social Media Marketing ist kein Wundermittel. Und schnell ist es auch nicht. Social Media Marketing ist langsam. Und vor allem auch in jedem Bereich immer ein wenig anders. 

Du musst dein Vorhaben also eher als Prozess wahrnehmen - ein Prozess der nie endet. Dafür kannst du aber auch einfach sein, wie du bist und deine Kreativität ausleben. 

Wichtig ist, dass du nicht aufgibst. Social Media Marketing ist immer eine Lernerfahrung. Du erfährst mehr über die Menschen die deine Inhalte genießen und verbesserst dann natürlich auch deine Inhalte. Ein ewiger Kreislauf.

Social Media Marketing ist kein Hobby!

Ja, Social Media Marketing ist Arbeit - aber auch unglaublich lohnend.

Du kannst damit alle Kaufphasen beeinflussen und deine Umsätze deutlich steigern. Überlege einfach selbst: wie oft informierst du dich selbst auf YouTube über ein Produkt? Wie oft checkst du Bewertungen? Und von wem kaufst du deine Produkte und Dienstleistungen? Genau, von jemandem dem du vertraust.

Social Media gibt dir eines der mächtigsten Social Proof Werkzeuge in die Hand die die Welt je gesehen hat. Nutze sie.

linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram